Digital Nudging

Digital Nudging

Digital Nudging ist eine subtile Form der Nutzung von Design-, Informations- und Interaktionselementen, um das Nutzerverhalten in digitalen Umgebungen zu lenken, ohne die Entscheidungsfreiheit des Individuums einzuschränken. Meske & Potthoff (2017)

Digital Nudging ist ein Ansatz aus der Wirtschaftsinformatik/Information Systems, der zum Ziel hat, Verhalten im Digitalen (z. B. Informationssysteme, Software, Web-Applikationen) ohne Zwang oder Täuschung zu steuern. Digital Nudging stellt eine Weiterentwicklung und Übertragung der Nudge-Theorie dar, die in der Verhaltensökonomik von R. Thaler und C. Sunstein entwickelt wurde und weitere Wurzeln in der Kognitions- und Sozialspsychologie hat. Gerade bei der Einführung und Nutzung neuer Technologien, wie z. B. Kommunikations- und Kollaborationssystemen, Enterprise Social Networks, aber auch komplexe ERP-Systeme, bietet Digital Nudging große Potenziale. Denn es erlaubt offene Systeme und sorgt druch sogenannte Nudges dafür, dass Nutzerinnen und Nutzer sich dennoch angemessen und zielorientiert verhalten.

Für die Erstellung von Digital Nudges wurde in einer Forschungsarbeit das DINU-Modell entwickelt, welches helfen soll, angepasst an die Zielgruppe und die Situation, die passenden Nudges zu identifzieren und in ein IT-Artefakt einzubauen. Darauf aufbauend sind in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen bereits Nudges für den digitalen Arbeitsplatz entwickelt worden.

Als Fokusthema des Competence Centers Connected Organization wird das Thema hier umfangreich dargestellt. Bei Interesse an Digital Nudging wenden Sie sich gerne an Stefan Stieglitz oder Tobias Potthoff.

Ansprechpartner Digital Nudging

Tobias Potthoff

Tobias Potthoff M.Sc.

Digital Nudging Expert
Stefan Stieglitz

Prof. Dr. Stefan Stieglitz

Director

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