Das DINU-Modell

Erklärungen

Analyse ist der erste Schritt, um das Verhalten der Nutzer zu lenken. Dafür ist es wichtig herauszufinden, wer der Nutzer ist, warum der Nutzer "genudged" werden sollte und was das Ziel des Nudges ist.
Informationen über den Nudgee werden benötigt: Wer ist die Zielgruppe? Welches Verhalten soll die Zielgruppe zeigen? Was sind ihre Präferenzen?
Die Zielgruppe muss anaylisert werden, um nicht-gewolltes Nutzerverhalten zu vermeiden. Nicht-gewolltes Verhalten kann durch kognitive Einschränkungen oder Ablenkungen entstehen. Welche Neigungen hat die Zielgruppe? Wo ist ihr Denken fehlerhaft?
Basierend auf den Gründen für Nudging können die Ziele definiert werden. Große Ziele, wie z.B. verbesserte Produktivität, kann durch kleinere Ziele erreicht werden, wie beispielsweise Wiederherstellung des eigentlich gedachten Gebrauch.
Basierend auf den Informationen der Analyse über Gründe, Ziele und Charakteristika der Zielgruppe, können die passenden Designelemente ausgewählt werden.
Die meisten Elemente können in der Literatur über Nudging gefunden werden. Diese können mit Elementen aus der Persuasionliteratur kombiniert werden. Bespielsweise können kann die digitale Umwelt personalisert werden, was hilft, den Fokus auf wichtige Informationen zu lenken, um den Entscheidungsprozess zu verbessern. Außerdem kann es helfen, die Entscheidung zu untersützen, indem alle möglichen Optionen aufgezeigt werden. Dabei ist es wichtig, dass die Wahlfreiheit nicht eingeschränkt wird.
Weitere Überlegungen können helfen, die richtigen Designelemente auszuwählen.
Nach der Implementierung sollte jeder erstellte Nudge evaluiert werden. Dabei kann sich auf drei Kriterien bezogen werden.
Die Evaluation kann beispielsweise dadurch durchgeführt werden, dass überprüft wird, ob das Zielverhalten erreicht wurde oder nicht. Dabei ist es wichtig, dass die Wahlfreiheit gegeben ist und Präferenzen berücksichtigt werden. Nach der Evaluierung müssen dem Nudge eventuell entweder Elemente hinzugefügt oder entfernt werden.